Wir haben in der letzten Zeit einiges erreicht. Erfahre in diesem Newsletter mehr über unsere Erfolge.

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Teilnehmer*innen der Nukipedia

Teilnehmer*innen unseres Nukipedia-Seminars im Frühjahr 2019

Hallo ,

die wichtigen Abrüstungsverträge werden gekündigt, die Atomwaffenarsenale weltweit modernisiert. Wird alles immer schlimmer? Können wir gar nichts tun? Wir sind überzeugt: Mit unserem Engagement können wir etwas bewegen. Mit dem internationalen Atomwaffenverbotsvertrag haben wir einen Meilenstein auf dem Weg zu einer friedlichen und sicheren Welt erreicht. Der Vertrag wird am Sonntag zwei Jahre alt. Wir wollen das zum Anlass nehmen, um über unsere aktuellen Erfolge zu berichten, denn die kommen oft zu kurz.

Das Atomwaffenverbot selbst wurde mittlerweile von 70 Staaten unterschrieben und von 23 ratifiziert. Nach 50 Ratifizierungen tritt es in Kraft. In zahlreichen Ländern arbeiten ICAN-Aktivist*innen daran, ihre Regierungen vom Beitritt zu überzeugen – oft mit Erfolg.

In Deutschland allerdings boykottiert die Bundesregierung und plant sogar den Kauf neuer Kampfflugzeuge für den Atombombeneinsatz. Im April haben wir über den Newsletter zum Schreiben einer Protestmail an Abgeordnete aufgerufen, viele haben sich an unserer Aktion beteiligt. Das hat gewirkt: Inzwischen haben wir erfahren, dass selbst Verteidigungspolitiker im Bundestag erst dadurch auf die Atombomber-Pläne aufmerksam geworden sind!

Auch die Mails an Kandidat*innen zur Europawahl sind angekommen – und haben viel neue Unterstützung für unsere Abgeordneten-Erklärung bewirkt. Unter anderem haben die Spitzenkandidat*innen von Grünen, Linken, Piraten, ÖDP und Tierschutzpartei erklärt, dass sie sich für das Atomwaffenverbot einsetzen wollen. Insgesamt haben aus Deutschland mittlerweile schon mehr als 500 Abgeordnete aus Europaparlament, Bundestag und Landtagen unsere Erklärung unterschrieben.

Regelrecht überrollt wurden wir von den Städten, die den ICAN-Appell für das Atomwaffenverbot beschließen. Immer wieder erfahren wir von neuen Kommunen, die unseren Aufruf unterstützen. Inzwischen sind 29 Städten dabei, in weiteren wird das diskutiert.

In unserem Newsletter haben wir mit anderen Friedensorganisationen zum INF-Aktionstag aufgerufen – auch der war super: In 16 deutschen Städten gab es Proteste gegen die Kündigung des INF-Abrüstungsvertrags, häufig vor den diplomatischen Vertretungen der USA und Russlands. Bilder kannst du unter anderem in unserer Slideshow auf Facebook sehen (auch ohne Anmeldung).

INF-Aktionstag

Und weil unsere Aufrufe bisher immer so gut geklappt haben, sind wir überzeugt, dass auch unser Aktionsfestival in Büchel (das wir in unserem letzten Newsletter angekündigt haben) ein voller Erfolg wird. Wir protestieren gegen die dort stationierten US-Atombomben und feiern gleichzeitig den Jahrestag des UN-Atomwaffenverbots. Die ersten Zelte sind bereits aufgebaut, viele Aktive stehen schon in den Startlöchern. Wenn du spontan vorbeikommen möchtest, findest du alle wichtigen Informationen auf unserer extra eingerichteten Website. Übrigens: Auch in Münster wird das Atomwaffenverbot gefeiert, beim ICAN-Friedensfest am Sonntag.

Wir sind natürlich froh, dass unsere Angebote so gut wahrgenommen werden und dass unsere Aktionen wirken. Aber unsere Arbeit kostet auch Geld. Wir freuen uns daher, wenn du uns mit einer Spende oder einer Fördermitgliedschaft unterstützt.

Wir sind uns sicher: Gemeinsam können wir eine atomwaffenfreie Welt erreichen.

Viele Grüße

Felix und das Team von ICAN Deutschland

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ICAN Deutschland e.V., Körtestr. 10, 10967 Berlin, office@ican.berlin, www.icanw.de